Zwischen Kunst und Zukunft

Großer Andrang: Die Graffiti-Ausstellung im Hoeckle-Areal

25 September '26

Das war ein toller Abschied von der alten Fabrikhalle: Bevor der Rückbau für unser neues Quartier Mössinger Höfe begann, öffnete das Areal für eine große Graffiti-Ausstellung von MAKO (Marco Neumann) mit mehreren hundert Besuchern.

Für alle, die an diesem Tag nicht dabei sein konnten, haben wir ein paar Eindrücke festgehalten.

Kunst auf Zeit in der alten Fabrikhalle

Der Künstler Mako zeigte bei der Veranstaltung erstmals öffentlich das Ergebnis seiner mehr als vierjährigen Arbeit auf dem Gelände. Ursprünglich hatte er lediglich angefragt, ob es auf dem Areal die Möglichkeit gäbe, ein wenig zu üben und zu experimentieren – und erhielt dafür grünes Licht.

Über vier Jahre hinweg gestaltete er die Räume so immer weiter, teilweise gemeinsam mit anderen bekannten Künstlerinnen und Künstlern. Dabei probierte er verschiedene Stile aus, von 3D-Graffiti bis hin zu Bubble-Style. Vor allem boten die Hallen ihm etwas, das auf der Straße unmöglich ist: ein Kunstwerk einfach mal über Nacht stehen zu lassen und am nächsten Tag ungestört weiterzumachen, wo sonstige Graffitis oft keine 24 Stunden überleben.

Jazzfiti

Wer genauer hinschaut, erkennt dabei schnell seine ganz eigene Handschrift: Wie Outlines und Buchstaben ineinanderverlaufen, ist dabei keine Unachtsamkeit, sondern gewollt: Die Schriftzüge sind bewusst nicht klar lesbar.

„Ich nenne das Jazzfiti“

Mit diesem Begriff beschreibt er seinen ganz persönlichen, freien Kunststil in Anlehnung an die Improvisation und Rhythmik des Jazz.

Über die vierstündige Dauer hinweg strömten die Menschen in die Hallen, um die rund 130 farbgewaltigen Werke zu bestaunen. MAKO bedankte sich bei allen Beteiligten für diese tolle Chance sowie bei den vielen Gästen für das zahlreiche Erscheinen. Er blickt nun mit einer gewissen Wehmut, aber vor allem großer Freude auf den gelungenen Abschluss zurück – sodass jetzt auch wieder mehr Zeit für Familie und Freunde bleibt.

Ein ruhiger Blick durch die Halle vor dem offiziellen Start: Die fertigen Kunstwerke, die vorbereiteten Stehtische und der besondere Charme der Begegnungsfläche kurz vor dem Einlass.

Vertreter aus Politik und Projektpartner

Auch die Stadtverwaltung zeigte großes Interesse an der Aktion: Oberbürgermeister Michael Bulander ließ es sich nicht nehmen, die Ausstellung gemeinsam mit dem Künstler offiziell zu eröffnen. In seiner Ansprache betonte er, dass es sich hierbei um eine herausragende Ausstellung handelt – passend für eines der bedeutenden Projekte für neuen Wohnraum in der Stadt. Auch Bürgermeister Martin Gönner war vor Ort und verschaffte sich einen persönlichen Eindruck. Mit dabei war zudem Herr Müller von Hofmann Haus, sodass bei der Begrüßung alle Projektbeteiligten gemeinsam die künftigen Mössinger Höfe vertreten konnten.

Einblick in das künftige Quartier

Neben den beeindruckenden Graffiti in der Industrie-Atmosphäre nutzten viele Gäste die Gelegenheit für spannende Gespräche, den direkten Austausch vor Ort und erste Einblicke in das künftige Wohnquartier.

An dieser Stelle informieren wir künftig regelmäßig über die Entwicklung der Mössinger Höfe. Um auf dem Laufenden zu bleiben, empfehlen wir, den Newsletter zu abonnieren oder das Projekt gerne weiterzuempfehlen.

Quartier